"Vom guten Alten das Beste erhalten, Kameradschaft pflegen, den Herrgott ehren, das ist der Sinn der Bürgerwehren."

(Oberst Otto Leimer)

Spielmannszug

In Ihrer Korpsversammlung am 02. Mai 1953 im Gasthaus Bierhalle hat die Bürgerwache Saulgau den Spielmannszug wieder gegründet. Erster Tambourmajor war Alfons Vetter. Vor dem 2. Weltkrieg gab es bereits eine Form des Spielmannszuges, der aber auf 7 Mitglieder begrenzt war. Der heutige Spielmannszug ist seit Wiedergründung deutlich stärker besetzt. Im Spielmannszug werden seit Wiedergründung die Instrumente der kleinen Marschtrommel, der Piccolo Flöte (Pfeife) die große Trommel und die Becken gespielt und ausgebildet. In den 1960er Jahren kam dank eines großzügigen Spenders die Lyra hinzu. Parallel zu der Piccolo Flöte erlernen die „Pfeiffer“ auch die Kunst des Hornspielens. Immer mal wieder ist in den Straßen von Bad Saulgau einer der Hornmärsche zu hören. 

Die Tambourmajore seit der Wiedergründung 1953 waren / ist: Alfons Vetter, Anton Hirrlinger, Franz Hämmerle, Karl Heinz Schad, Karl Vogt, Werner Anger und aktuell Manfred Maier.

Der Spielmannszug der Bürgerwache trifft sich einmal in der Woche, jeden Donnerstag von 20.00 – 21.30 Uhr im Bürgerwachheim. Dort werden die bekannten Märsche geübt und neue Märsche erlernt. Bevor im 1968 das Bürgerwachheim als Probenlokal fertig gestellt wurde probte der Spielmannszug in folgenden Einrichtungen: Gasthaus zum Bohnenstengel, Alte Turnhalle (Festsaal), Alter Hengststall, Korbmacherwerkstatt Sorg, Gewerbeschule (heute: Realschule), Werkstattgebäude der Gewerbeschule, städtischer Bauhof (dort werden heute noch die Marschproben durchgeführt).

Der Spielmannszug ist nicht nur das ganze Jahr über mit der Bürgerwache unterwegs, sondern ist auch fester Bestandteil der Saulgauer Fasnet. Hier Rückt der Spielmannszug in einer eigenen Fasnetsuniform aus.